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Dienstag, 4. Juli 2017

Letzter Sommer-MMM (vor der Pause)

Heute ist der letzte MeMadeMittwoch vor der Sommerpause.
Immerhin schaffe ich es also ein zweites Mal im Sommer am MMM teilzunehmen... immerhin...

Thema wäre heute das Koffer packen, da wir aber nicht in den Urlaub fahren, entfällt das bei mir und ich zeige einfach, was ich heute selbstgenähtes trage. Was Neues und was Altes zusammen.

Neu ist der Rock, wobei er aus einem alten Jeansrock und einer alten Jeans zusammen gefügt ist, also ist er recycled und nicht ganz neu. Der neue Rock schwingt ebenso schön, wie der alte es getan hat, und das habe ich immer dran geliebt.
Mit dem Jeansrock habe ich nun wieder ein Basicteil in meinem Kleiderschrank, das zu einigen Oberteilen einfach besser passt, als meine bunteren Röcke. Sobald es kühler ist, zeige ich euch mein Kiwi-Tulpentop mit diesem Rock...

Alt ist das Oberteil. Es gehört zu den ersten Kleidungsstücken, die ich genäht habe. Lange habe ich es nicht getragen, weil es schwanger und stillend nicht geeignet war. Diesen Sommer habe ich es aber wieder rausgekramt und trage es ganz gerne. Ich glaube, es war ein burda-Schnitt aus einer alten burda in meinem Nähkurs damals... Als ich es heute morgen gebügelt habe, habe ich mal ein bisschen mehr auf den Schnitt geachtet und festgestellt, dass es Brustabnäher und eine mittige Rückennaht gibt. Zwei Schnittdetails, die ich für Sitz und zum Anpassen kennen und schätzen gelernt habe... Allerdings habe ich damals wohl die fehlenden Zentimeter einfach irgendwo, evtl. im Rücken, zugegeben, denn die Kapuze hat einen farbigen Streifen bekommen, weil ich da nicht an die Schnittanpassung gedacht hatte, daran erinnere ich mich noch. Würde ich heute vielleicht anders lösen, aber gefallen tut mir die Kapuzenbluse immer noch. 

Soviel zu meinem heutigen Outfit. Allen einen schönen Sommerurlaub. Nach der Pause hoffe ich wieder regelmäßiger am MMM teilzunehmen, aber das sage ich ja auch regelmäßig... 

Mittwoch, 3. April 2013

MMM mit neuer Sommerbluse


Am 28. März hatte ich meine erste, bisher einzige memade Sommerbluse schon im Rahmen des MeMadeMärzes gezeigt und auch versprochen noch einmal einen ausführlicheren Post dazu zu machen. Heute soll es soweit sein.

Die Bluse ist aus einer alten burda (5/99) und dort sogar zufällig mit Bilderanleitung und in drei Varianten vorhanden. Es handelt sich um eine Kapuzenbluse.


Nachdem ich mich beim durchblättern der Zeitschrift gleich in die gelbe Bluse verliebt hatte, war ich erstmal eine lange Zeit frustriert, dass das Schnittmuster nur bis 44 geht und meine Oberweite davon leider weit entfernt ist nach zweimal stillen. Also hatte ich es schon abgeschrieben und nur immer mal wieder betrachtet. Doch dann machte mir Meike Mut durch ihre Beschreibung dazu, wie sie Schnittmuster anpasst. Mit diesem Mut ausgestattet, traute ich mich an die erste FBA meiner Nähkarriere und muss sagen, dass ich begeistert bin. Die Erklärung bei sew'n sushi ist wirklich hervorragend und die Bluse sitzt besser als die meisten gekauften.

Dazu trage ich in Ermangelung von anderen kombinierbaren Teilen meinen schwarzen Origami-Rock, der sich im vergangenen MeMadeMärz als äußerst vielseitig erwiesen hat, eine Eigenschaft, die meine memade-Teile eindeutig überwiegend noch nicht haben... Es gibt viel zu tun!

Wie vielseitig und sommerlich die anderen Selbermacherinnen heute rumlaufen, gehe ich auf dem MMM-Blog gucken. P.S.: Draußen trage ich dann nachher noch was langes drunter!

Donnerstag, 28. März 2013

MeMadeMärz 28 (schon!)

Heute gibt es eine Premiere. Gestern Abend fertig geworden musste ich heute einfach meine erste Sommerbluse anziehen. Dazu den bekannten schwarzen Origamirock. Unter die Bluse habe ich in Anbetracht der Tatsache, dass es immer noch eisig ist, ein Langarmshirt gezogen.
Ich hoffe, dass ich am Wochenende mehr und bessere Fotos machen lasse und dann zum MMM nächste Woche etwas ausführlicher poste, also gucken kommen! Gucken, was die anderen so kurz vor Ende tragen, geht über Mirabells Blog. Was haltet ihr eigentlich von einer/m Statistik/Rückblick zum MMMonatsende oder vielleicht am ersten April?








Sonntag, 3. März 2013

MeMadeMärz 3


Heute trage ich einen Origami-Rock aus dickem Jersey. War warm genug für einen langen Spielplatzbesuch, jedenfalls mit doppelter Strumpfhose drunter. Foto hat der Fotograf in Ausbildung gemacht... Mit Szenenapplaus vom Mini!
Die anderen MeMadeMärzerinnen bei Mirabell.
Rock auch schon mal hier gezeigt, vielleicht sind die Bilder etwas aufschlussreicher...

Montag, 20. August 2012

FINALE!!! Ich bin dabei! !!


Streifen-Finale. Da will ich dann doch dabei sein, auch wenn ich mich während des von Meike (crafteln) ins Leben gerufenen Motto-Monats ansonsten zurückgehalten habe.

Bisher habe ich noch nicht 'absichtlich' Streifen gekauft, eher zufällig, weil mir die Farben gefielen oder der Stoff sich gut anfühlte. Dass er dann Streifen hatte, war in Ordnung, aber nicht Kaufgrund. Als ich dann über den Rock-Schnitt 'Origami' von kleinformat 'stolperte' (auch bei Meike), habe ich tatsächlich drei meiner Streifen-Stoffe aus dem Vorrat zu solchen Jersey-Röcken verarbeitet. Und eigentlich gefallen mir alle gut, jeder ist etwas besonderes und trotz des gleichen Schnitt (den ich nur jeweils in der Länge und Art des Saumes verändert habe) sind alle anders. Was natürlich auch an den unterschiedlichen Stoffen liegt.

Los geht's:

Nummer eins.

 Ein relativ dünner Jersey mit dunkleren Streifen auf hellblau. Das Foto ist wirklich schlecht, aber ich bin eben nur noch schnell zum Spiegel geflitzt, damit ich überhaupt was zum Posten habe. Dieser Rock ist sehr leicht, weil der Stoff so schön dünn ist, deshalb einer meiner Lieblinge bei dem heißen Wetter momentan. Bei der Streifen-Verarbeitung habe ich mich ein bisschen bemüht, die Streifen an den Taschen mit denen des Rockteils abzugleichen, damit die Taschen ein bisschen 'verschwinden'. Hat nicht hundertprozentig geklappt... Momentan überlege ich, ob ich diesen Rock noch ein bisschen kürze, damit er noch mehr zum Hochsommer-Liebling wird, denn jetzt bedeckt er die Knie gerade so und wärmt damit ein kleines bisschen zu viel.

Nummer zwei.

Dieser ist nämlich etwas kürzer und damit, obwohl er aus einem etwas dickeren Jersey ist, angenehm luftig am Knie. Der Stoff qualifiziert sich auf dem ersten Blick nicht unbedingt als Streifen-Kandidat (so ging es mir), sondern eher als maritim, deshalb hatte ich ihn auch gekauft, als Urlaubsstöffchen. Herausgekommen ist dann ja auch ein Sommer-Urlaubsrock. Aber er hat unverkennbar Streifen. Breite und schmale sogar. Und hier habe ich bei den Taschen auch richtig genau gearbeitet und die Muster ganz genau abgestimmt. So verschwinden die Taschen fast (wenn ich nicht die Hände drinnen habe).

Nummer drei.

Diesen Rock hatte ich schon hier vorgeführt, daher nur noch ein paar Worte zu den Streifen. Dieser Stoff passte erstmal gar nicht zu 'mir'. Zu bunt, zu streifig, zu, zu, zu... einfach zu. Aber dann dachte ich mir, dass er vielleicht als Sommerrock passen könnte gerade wegen der Farben. Und so versuchte ich mich an einem weiteren Streifenrock. Diesmal sind die Streifen der Taschen absichtlich in der anderen Richtung, damit sie schön auffallen. Das ist nämlich das Tolle an Streifen, man kann schöne Kontraste herausarbeiten ohne einen weiteren Stoff zu benutzen. Zum Glück habe ich allerdings für das Bündchen einen anderen Stoff benutzt, denn der Streifenstoff stellte sich im Praxisgebrauch als sehr warm, weil dick und fest, heraus. Da ich diesen Rock zudem extra lang gelassen habe, ist er momentan zu warm. Also ein bunter Herbstrock...

Meine Erfahrungen mit Streifen waren nun nicht so spektakulär. Absichtlich gekauft habe ich sie, wie gesagt, nicht. Absichtlich verarbeitet dann schon. War ja Streifenmonat!
Das Aneinanderfügen, damit es zusammenpasst, fand ich nicht so aufwendig und auch nicht unbedingt so nötig. Bei Rock Nummer eins fällt es mit den feinen Streifen nicht wirklich auf, ob sie passen oder nicht so ganz. Bei den breiten Streifen ist es dann wiederum ziemlich unaufwendig sie aneinander anzupassen.

Also mein Fazit: Streifen sind keine Offenbarung, aber sie schaden auch nicht. Man kann nette Effekte erzielen ohne mehrere Stoffe miteinander kombinieren zu müssen, weil Streifen ja schon selbst verschiedene Farben haben. Ich mag Streifen, aber ich vergöttere sie nicht. Ringelshirts habe ich z.B fast keine und gar keine selbst genäht bisher (ich befürchte auch, da könnte es sich am Busen unschön verziehen).

P.S.: Und jetzt freue ich mich sehr auf Meikes neuen Motto-Monat und hoffe, dass sie sich für Taschen entscheidet...!!! Taschen! Taschen! Taschen! Da fange ich nämlich schon an mir Gedanken drüber zu machen.

Mittwoch, 1. August 2012

MMM - Mein erster (einsamer) Me Made Mittwoch

Ja sowas, jetzt habe ich mir gestern extra schnell den Blog eingerichtet, um endlich endlich mal beim MMM mitmachen zu können, aber in meinem Kopfschmerz-Wahn völlig vergessen, dass der ja Sommerpause macht. Trotzdem trage ich (wie fast jeden Tag) etwas selbstgemachtes - also me made - und es ist auch Mittwoch, wenn mich nicht alles täuscht. Deshalb trotzdem trotzdem meine Bilder von heute.

Ich trage einen Origami-Rock aus etwas festerem, schwerem Jersey. Da er zudem noch etwas länger geschnitten ist, ist er für das heutige Wetter eigentlich zu warm. Da ich aber weiterhin meine Kopfschmerzen im Haus auskuriere, geht es. Ich liebe das Schnittmuster, weil es einerseits recht einfach zu nähen ist, aber andererseits raffiniert aussieht mit den Falten vorne. Und bequem ist der Rock!!!
In den Bund habe ich zusätzlich ein dünnes Gummiband eingezogen, damit der Jersey nicht ausleiert, bzw. der Rock in diesem Fall nicht rutscht, wie es bei einem anderen der Fall war. Da dachte ich, ich hätte so plötzlich einige Kilos abgenommen, aber dem war (leider) nicht so.
Ich werde sicher noch einige Röcke nach diesem Schnitt von kleinformat nähen, mehrere Varianten stehen noch in den Startlöchern - Vorsicht Olympia-Andeutung!