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Donnerstag, 11. April 2013

Bären-Johanna geht weiter und vorwärts

Heute habe ich mir ans Herz gefasst und endlich den nächsten Schritt bei meiner Bären-Johanna gemacht. Die Ärmel vom Futter sind eingesetzt und damit habe ich nun zwei komplette Johannas, die "nur noch" zusammengefügt werden müssen.
Und vorher die Design-Entscheidungen. Taschen in welcher Farbe und an welcher Stelle, innen auch eine? Sonst noch was?
Mein Plan sieht vor, dass man an den Ärmeln, am Saum und an der Knopfleiste das Grün des Futters ein oder zwei Zentimeter sieht. Grüne Taschen sind nun also genau die richtige Ergänzung dazu oder einfach etwas zuviel...
Die Ärmel vom Futter sind Braun, weil das ein Flutschfutter ist und wundersamer Weise in genau der richtigen Menge noch als Rest in meinem Vorrat schlummerte, auch wenn ich nicht weiß wofür ich den ersten Teil verwendet habe. Es fühlt sich auf der Haut sehr angenehm an, was bei einen Sommermantel sicher gut ist, denn den werde ich sicher auch mal mit kurzen Ärmeln drunter tragen.



Mittwoch, 3. April 2013

Bären-Johanna - die erste Anprobe

Gestern habe ich tatsächlich die Ärmel eingenäht und konnte die erste richtige Anprobe meines neuen Projekts machen. Und ich bin überrascht, wie gut Johanna passt!
Jetzt mache ich mir in Ruhe Gedanken, wie dick mein Mäntelchen werden soll, also nur eine zweite Schicht Baumwolle in grün oder doch ein Futterstoff dazwischen? In die Ärmel mache ich wohl besser was flutschiges, denn sonst bleibe ich wohl immer hängen.


Montag, 1. April 2013

Bären-Johanna Teil eins

Das Wetter wird besser, der Göttergatte hat Urlaub und somit taucht wieder mehr Zeit zum nähen auf. Nämlich dann, wenn er mit den Jungs im Garten verschwindet, zum arbeiten und zum spielen. Am Samstag entstand in diesen eineinhalb freien Stunden mein drittes Knotenkleid, welches schon zugeschnitten auf so eine Chance wartete. Vorführen werde ich es nach einer vernünftigen Fotosession und vielleicht an einem der nächsten MeMadeMittwoche. Heute habe ich mich dann an die ebenfalls schon halb zugeschnittene Johanna gemacht.


Den etwas eigenwilligen Stoff hatte ich vor einer Weile beim Karst*dt entdeckt und nach einem kurzen Moment des "was-soll-das-denn?" hatte ich mich verguckt. Es handelt sich um einen Patchworkstoff, der aber deutlich reduziert war, daher habe ich zugeschlagen und mehrere Meter mitgenommen, ohne so recht zu wissen, auf welchem Kleidungsstück eine erwachsene Frau so viele Bären vertragen kann. Aber plötzlich fiel mir ein, dass auch der Johanna-Schnitt noch unbedacht im Regal lag, und so reifte der Entschluss einen Übergangsmantel zu nähen. Als Futter habe ich mittlerweile einen grünen Stoff gekauft, der ziemlich gut zu den grünen Flecken im Bärenstoff passt. Das ganz knall-hellgrün habe ich mir dann doch für einen Rock oder so aufbewahrt... Jetzt fehlt nur noch das richtige Volumenvlies für dazwischen. Da kenne ich mich noch nicht so aus und muss mich mal beraten und inspirieren lassen.
Bisher habe ich die Vorderteile und die Rückteile komplett zusammengenäht, so dass ich eine erste Anprobe ohne Ärmel machen konnte. Und siehe da, es scheint alles zu passen. Sehr erfreulich. Also nächster Schritt "Ärmel zusammennähen und einsetzen". Vielleicht scheint morgen die Sonne ja auch wieder...

Montag, 8. Oktober 2012

Wintermantel Sew-Along: Der Zuschnitt.

Etwas verspätet habe ich heute meinen Mantel zugeschnitten.
Endlich!
Und tatsächlich war die Angst oder besser der Respekt davor größer als die Arbeit oder der Aufwand eigentlich rechtfertigt.
Aber warum?

Mein Stoff war nicht teuer, da Stoffmarkt. 8 Euro der Meter geht ja wirklich. Vom richtigen Mantelstoff hatte ich deshalb ja gerade die Finger gelassen. Cord ist auch schön und in den Stoff hatte ich mich sowieso auf Anhieb verliebt. Allerdings schlagen drei Meter dann doch mehr zu Buche als der übliche Meter für ein Röckchen.
Daher sollte natürlich nichts schief gehen. (Wann soll es das schon!?)
Deshalb habe ich in den letzten zwei Wochen ein (tragbares) Probeteil fabriziert. (Vielleicht Mittwoch...) Aus einem Baumwollstoff, den ich noch hatte und einem günstigen Fleece als Futter. Der hat die Bügelprobe übrings nicht bestanden und hinterließ einen fiesen dunkelroten Fleck auf meinem Bügeleisen... Weiß jemand, wie ich das wieder abbekomme?

Nachdem ich mich letzte Woche nicht aufraffen konnte und am Wochenende keine Zeit hatte, habe ich mir heute die Aufgabe gestellt den Cord-Mantel zuzuschneiden.

Also erstmal eine halbe Stunde die Änderungen vom Probelauf in die Schnittteile eingebaut, dann eine weitere halbe Stunde gelesen und recherchiert, was es so zum Thema Cord im Netz gab und was die anderen für Erfahrungen beim Zuschneiden ihres Wintermantels gemacht hatten (hier geht's zum Sew-Along diese Woche bei Lucy). Dann hatte ich also rausgefunden, wie sich das mit dem Strich bei Cord so verhält. Also habe ich daraufhin eine Viertelstunde meinen Stoff gestreichelt (und das ist diesmal wirklich Wort wörtlich gemeint) und dann habe ich angefangen!!!
Esstisch freigeräumt
Die mittlere Pflanze ist übrings mein immer noch namenloses Avocadochen.
und Stück für Stück schön ordentlich die acht Teile in doppelter Ausführung zugeschnitten.
Mittleres Seitenteil und Rücken
Ärmel vorne und hinten
Beleg und seitliches Vorderteil in Braun
Da das Petrol nicht mehr für ein weiteres Seitenteil reichen wird, muss meine Designentscheidung, die ich spontan auf dem Stoffmarkt gefällt hatte, gut werden. Da hatte ich Angesichts der zwei zueinanderpassenden Stoff entschieden zweifarbig zu arbeiten und das seitliche Vorderteil braun zu machen. Naja... mal sehen...

Das Zuschneiden ging erfreulicherweise sehr, sehr gut. Nachdem der Cord glatt lag, ist er glatt liegen geblieben. Beim Schneiden hat er sich auch nicht fies verzogen, so dass beide Schnittteile immer gleich geworden sind. Bisher ist mir auch noch kein Fehler aufgefallen, den ich evtl. bei der Länge gemacht haben könnte. (Der "richtige" Mantel soll länger werden als das Probeteil.)

Und der Reste- bzw. Müllberg ist auch erfreulich. Von links nach rechts:
Der wirkliche Müll, die kleineren Reste, die aber sicher noch Flicken für Kinderhosen abgeben und dann die noch brauchbar großen Reststücke, die aber dann wohl noch nicht mehr für einen Rock reichen, wie ich mir während des Zuschneidens gewünscht hatte, weil sich der Stoff wirklich gut anfühlt.

Apropos anfühlen. Ich hatte beschlossen OHNE Einlage zu arbeiten, außer da, wo evtl. Knopflöcher bzw. Knöpfe hinkommen. Jetzt habe ich festgestellt, dass der Cord elastisch ist. Ist das gut? Oder heißt das, dass ich doch Einlage brauche? Und an welchen Stellen da unbedingt?

Also, ich bin erstmal fertig mit dem dieswöchigen Etappenziel.
Nur das Futter fehlt jetzt natürlich noch. Sagt mal, muss ich das nun besser vorwaschen oder nicht? Ist Synthetik! Bitte Hilfe!!! Danke!!!

Puh!

Donnerstag, 23. August 2012

Braun

Dieser Stoff war der erste, der beim Kauf zu mir sprach. Und er sagte, dass er mein erstes Jerseykleid werden wolle.

Braun? Fragte ich mich. Braun? Na gut, wenn ein Stoff spricht, soll man auf ihn hören, habe ich aus meiner Blog-Lektüre gelernt. Also habe ich ihn gekauft. Gleich drei Meter! 
Hier noch mal das Muster im Detail.

Und dann bin ich über den Schnitt Rhodos gestolpert (bei Meike) und habe beschlossen, dass ich wohl ein braunes Rhodos-Jersey-Kleid nähen werde...
Hier das Ergebnis.

Es muss den Praxistest noch bestehen und ich befürchte, dass ich den Ausschnitt etwas fixieren muss, weil mir sonst was rauszupurzeln droht... Aber es fühlt sich gut an und gefällt mir erstmal.
EDIT: Ja! Ich MUSS den Ausschnitt noch ändern... der erste Tragetest ist nur Dank einer Sicherheitsnadel nicht zum Desaster geworden.