Freitag, 2. Juni 2023

 Rot, rot, rot sind (fast) alle meine Kleider

*** Dieser Beitrag ist erschienen im Magazin, welches die Aktion #rotesKleid von März bis Mai begleitet hat. Ich veröffentliche den Text aber auch hier noch mal, damit er mir auf meinem eigenen Blog erhalten bleibt. Das Magazin und Infos zur Aktion findet ihr unter rotes-kleid.de


Die Aktion #rotesKleid neigt sich dem Ende, aber die ganzen letzten Wochen schwirrt in meinem Kopf dieser Beitrag dazu herum, auch wenn ich nicht ganz sicher bin, was ich schreiben werde.


Die Aktion #rotesKleid ist dieses Jahr neu durch Meike @crafteln, Lindy @stokxpatterns und Constanze @texteundtextilien ins Leben gerufen worden und hat das Ziel Frauen sichtbar zu machen und das weibliche Selbstbewusstsein zu stärken. Als Symbol oder Vehikel dafür dient das namensgebenden rote Kleid. 


Rote Kleider sind sehr sichtbar, keine Frage. Mit roten Kleidern kann frau sich nicht verstecken. Aber mit roten Kleider gibt es oft auch mehr Komplimente oder die digitale Entsprechung - mehr Herzchen auf Instagram. Hat also wie so vieles Vor- und Nachteile. Aber in meinen Augen überwiegen definitiv die Vorteile.


Als ich von der Aktion gehört habe, dachte ich mir: Kein Problem, ich habe zuhauf rote Kleider im Schrank, vor allem, da das Initiatorinnen-Trio die rote Farbpalette großzügig von rosa über pink und orange bis hin zu lila erweitert hat. Im Prinzip könnte ich sicher den ganzen Monat Mai über nur diese „roten“ Kleider tragen (und im MeMadeMay zeigen), wenn ich wollte. Natürlich nicht jeden Tag ein neues, aber wenn es nicht zu warm ist, evtl. ohne waschen zu müssen. 


Also habe ich schon gewonnen, richtig?


Naja, ums Gewinnen in dem Sinne geht es natürlich bei der Aktion sowieso nicht, sondern ums sich Trauen, ums aus der eigenen Komfortzone herauskommen, ums sich Zeigen, ums Grenzen überschreiten. 


Ein Beitrag mit dem Hashtag #rotesKleid von Astrid Beckmann @krimhildshuette hat mich dann zum ganz anders Nachdenken über das Thema gebracht. Sie zeigte nicht ein rotes Kleid, auch kein Pinkes oder Lilafarbenes, sondern eins mit Leo-Print. Hä? Ja, erstmal komisch, dann (mit dem Text dazu) recht logisch in meinen Augen, denn sie schrieb ungefähr, dass so ein Muster für sie eine absolute Herausforderung sei und sie es daher im Rahmen der Aktion nun endlich mal ausprobiert. Sichtbar macht so ein auffälliger Print als Kleid sicher auch. Passte für mich also in den Gedanken der Aktion und ich habe angefangen nachzudenken, was mein persönliches „rotes Kleid“ sein könnte. Denn das echte rote Kleid ist es definitiv nicht, denn rot und Kleid trage ich wie gesagt ständig. 


Nicht sehr Instagram-tauglich bin ich übrigens bei „schwarzer Hose“ gelandet… Schwarze Kleidungstücke lassen sich ja bekanntlich sehr schlecht fotografieren und eine schwarze lange „normale“ Hose macht mich auch eher unsichtbar als „Bäm!“, wenn ich einen Raum betrete. Ich muss auch zugeben, dass der schwarze Hosenstoff zwar schon eine Weile gewaschen im Nähzimmer liegt und auf Pinterest einige Ideen für das Design der Hose auf die Umsetzung am Schnitt warten, aber ich diese Hose noch nicht genäht habe. 


Ich habe aber gerade einen altrosa Hosenstoff gekauft und den werde ich vermutlich schneller vernähen, weil es eben mehr meine Farbe ist und der Stoff mehr zur Sommerhose taugt. Schwarz trage ich jetzt sowieso lange nicht. Und dann habe ich im Stoffladen noch diesen knallpinken Leinen gesehen, der selbst für mich als Kleidstoff im ersten Moment ein bisschen extrem wirkte, aber seit zwei Wochen hadere ich mit mir, warum ich ihn nicht trotzdem gekauft habe. Vielleicht ist er beim nächsten Besuch in der Innenstadt ja noch da…


Was bedeutet nun also #rotesKleid für mich? 

Ich freue mich total meine roten, pinken, lila Kleider online zu zeigen, weil ich sie auch im echten Leben so gerne trage. Ich erfreue mich daran zu erkennen, dass ich kein Problem damit habe in diesen Kleidern sichtbar zu sein und aufzufallen, egal wie wenig der Körper darin dem „Ideal“ entspricht. Negative Kommentare bekomme ich selbst von meiner Schwiegermutter kaum (noch). Meine Freundinnen und meine Familie kennen und lieben mich in den vielleicht manchmal etwas zu bunten Kleidern, die ich so gerne trage. Und wenn ich mir dann endlich die schwarze Hose genäht habe, kann ich bei Bedarf auch unsichtbar und angepasst sein. (Jedenfalls wenn ich mir auch noch mindestens ein unauffälliges Oberteil nähe…)

Dienstag, 15. Mai 2018

Im virtuellen Klassenzimmer (Gastbeitrag auf crafteln.de)

Premiere!!! Ich habe einen Gastbeitrag für Meike von crafteln geschrieben, der heute veröffentlicht wurde. Ich war sehr begeistert von dem Onlinekurs, den ich vor einer Weile bei ihr gemacht habe, dass ich gerne davon berichten wollte. Hier mein Beitrag nochmal auf meinem eigenen Blog:


Hallo. Ich freue mich sehr, heute einen Gastbeitrag für Meike schreiben zu dürfen. Mein eigener Blog ist ziemlich klein und leider auch ziemlich vernachlässigt, weil mich allzu oft Kinder, Haushalt, Arbeit, Garten, Ehrenamt und natürlich das Nähen vom Schreiben und vor allem dem Fotografieren abhalten. Ich blogge also hin und wieder als Katti Rocksaum unter rocksaum.blogspot.de. Zum Glück nähe ich viel mehr, als ich blogge! Und schon mehrmals durfte ich sogar für Meike einen neuen crafteln/stoxk-Schnitt probenähe, was mir immer sehr viel Freude bereitet hat.

Meike fragte in der Probenähgruppe, ob jemand Lust hat, an ihrem Onlinekurs teilzunehmen. Das Angebot fand ich spannend, also bin ich ins kalte Wasser gesprungen und habe einfach mal mitgemacht ohne jede Ahnung, was auf mich zukommt. Von dieser Erfahrung möchte ich euch heute etwas erzählen.

Leider habe ich das Anfangswebinar versäumt, konnte es mir aber nachträglich als Aufzeichnung noch anschauen. Dabei geht es in erster Linie darum Meike und die anderen Teilnehmerinnen, sowie das Prozedere des Kurses etwas kennenzulernen. Meike ist live zu sehen und zu hören, während alle anderen zuschauen und zuhören und in einer Chatfunktion Kommentar und Fragen schreiben können. Die sieht dann jeder unter dem Video. Nicht alle haben den Weg in die Onlinekonferenz sofort unproblematisch gefunden, aber es zeigte sich schon da, dass wir ein gutes Team sein würden, denn nicht nur Meike hat jede mögliche Unterstützung aus der Ferne angeboten, sondern es haben auch erfolgreich eingeloggte, den anderen Frauen den Weg gezeigt. Total lustig fand ich Meikes „Kennenlernspiel“, bei dem sie zwei Möglichkeiten vorgegeben hat und jede hat ihre Wahl in die Kommentare geschrieben. Also in etwa so: „Jersey oder Webware?“, „kürzen oder verlängern?“, „Kleid oder Hose?“. Dabei hat man schon einen kleinen Einblick bekommen, wer die anderen so sind.

Genauer vorgestellt haben wir uns dann in den nächsten Tagen in unserem virtuellen Klassenzimmer bei slack. Das ist ein total einfaches Programm, was wirklich jede schnell gemeistert hat. Für die verschiedenen Themen gibt es verschiedenen Bereiche, so bleibt es recht übersichtlich. Hier haben wir neben der Vorstellungsrunde natürlich vor allem unsere Antworten zu den Aufgaben besprochen und alle möglichen auftretenden Fragen geklärt. Und es wurde auch geplaudert! Nett finde ich bei slack auch die Möglichkeit mit einzelnen private Chats zu führen, nicht nur in der großen Gruppe.

Alle zwei bis drei Tage gab es dann eine E-Mail mit einem kleinen Video, in dem Meike über den neuen Teil des Seminars spricht. Dazu ein schriftliches Skript mit allen wichtigen Infos zum Nachlesen. Hier werden auch die Aufgaben sehr verständlich gestellt. Diese konnte jede dann bearbeiten, wann es passt, ganz nach eigenem Zeitplan. Einige Aufgaben waren nur für uns privat gedacht, immer mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen natürlich. Andere Aufgaben haben wir gemeinsam in slack besprochen. Wobei „Aufgaben“ vielleicht falsch verstanden werden könnte. Hier gab es kein Richtig oder Falsch, es ging immer darum, sich mit dem Thema zu beschäftigen und sich darüber Gedanken zu machen.

Viel zu schnell waren wir am Ende des Kurses angelangt. Doch vorher haben wir noch in Lerntandems die letzte Aufgabe besprochen, um dann gut vorbereitet in das Abschlusswebinar zu gehen. Diesmal kam jede ganz gut mit der Technik klar und so konnten wir alle offenen Fragen klären und uns live voneinander und von Meike verabschieden.

Auch wenn ich noch keine anderen Onlinekurse gemacht habe, konnte ich schnell erkennen, was das Besondere an dieser Art zu lernen ist. Wir haben zwar alle in verschiedenen Ecken von Deutschland allein zuhause die Aufgaben bearbeitet, doch durch das virtuelle Klassenzimmer bei slack haben wir immer sehr schnell eine Rückmeldung zu unseren Ergebnissen oder Fragen bekommen. Nicht nur Meike war während des Kurses gefühlt fast immer online für uns da, sondern alle in der Gruppe haben sich gegenseitig mit Antworten geholfen und meine eigenen Gedankengänge durch ihre Fragen und Ideen angeschoben und erweitert. Nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, die anderen zu kennen, auch wenn ich ihnen nie begegnet bin. Wie in der Nähkommunity üblich war der Umgangston immer freundlich und wertschätzend, so dass sich alle wohl gefühlt haben, soweit ich das beurteilen kann.

Ich darf vielleicht noch anfügen, dass ich mich schon für den Folgekurs „FBA“ angemeldet habe, der morgen Abend startet…

Montag, 14. Mai 2018

Stadtmantel und HeldInnen-Tasche

Auch wenn es schon so schönes Sommerwetter ist, möchte ich euch endlich meinen hinten begradigten und dadurch insgesamt etwas gekürzten Stadtmantel zeigen. Und dazu ist auch meine erste HeldInnen-Tasche fertig geworden. Beides sind Schnittmuster von crafteln/stoxk.




Dienstag, 4. Juli 2017

Letzter Sommer-MMM (vor der Pause)

Heute ist der letzte MeMadeMittwoch vor der Sommerpause.
Immerhin schaffe ich es also ein zweites Mal im Sommer am MMM teilzunehmen... immerhin...

Thema wäre heute das Koffer packen, da wir aber nicht in den Urlaub fahren, entfällt das bei mir und ich zeige einfach, was ich heute selbstgenähtes trage. Was Neues und was Altes zusammen.

Neu ist der Rock, wobei er aus einem alten Jeansrock und einer alten Jeans zusammen gefügt ist, also ist er recycled und nicht ganz neu. Der neue Rock schwingt ebenso schön, wie der alte es getan hat, und das habe ich immer dran geliebt.
Mit dem Jeansrock habe ich nun wieder ein Basicteil in meinem Kleiderschrank, das zu einigen Oberteilen einfach besser passt, als meine bunteren Röcke. Sobald es kühler ist, zeige ich euch mein Kiwi-Tulpentop mit diesem Rock...

Alt ist das Oberteil. Es gehört zu den ersten Kleidungsstücken, die ich genäht habe. Lange habe ich es nicht getragen, weil es schwanger und stillend nicht geeignet war. Diesen Sommer habe ich es aber wieder rausgekramt und trage es ganz gerne. Ich glaube, es war ein burda-Schnitt aus einer alten burda in meinem Nähkurs damals... Als ich es heute morgen gebügelt habe, habe ich mal ein bisschen mehr auf den Schnitt geachtet und festgestellt, dass es Brustabnäher und eine mittige Rückennaht gibt. Zwei Schnittdetails, die ich für Sitz und zum Anpassen kennen und schätzen gelernt habe... Allerdings habe ich damals wohl die fehlenden Zentimeter einfach irgendwo, evtl. im Rücken, zugegeben, denn die Kapuze hat einen farbigen Streifen bekommen, weil ich da nicht an die Schnittanpassung gedacht hatte, daran erinnere ich mich noch. Würde ich heute vielleicht anders lösen, aber gefallen tut mir die Kapuzenbluse immer noch. 

Soviel zu meinem heutigen Outfit. Allen einen schönen Sommerurlaub. Nach der Pause hoffe ich wieder regelmäßiger am MMM teilzunehmen, aber das sage ich ja auch regelmäßig... 

Mittwoch, 28. Juni 2017

Tulpentop toppt alles

Ach, gibt es was Besseres als einen neuen Lieblingsschnitt? So einen Schnitt, von dem man träumt, von dem man noch eine Variante und noch eine Variante nähe möchte... ein Schnitt für den man ganz gezielt nach Stoffen suchen geht nachdem das Stofflager geleert wurde von möglichen Kandidaten... einen Schnitt, den man eigentlich jeden Tag tragen kann... und vor allem möchte...

So einen Schnitt habe ich gefunden bzw. wurde er mir quasi zugeworfen. Meike von crafteln.de hat vor einer Weile eine neue Runde zum Probenähen zusammengestellt und ich war wieder dabei. Yeah!

Der neue Schnitt aus dem Hause crafteln/stokx heißt Tulpentop, weil's ein Top mit Tulpenärmeln ist. Oder mit 3/4-Jerseyärmeln. Soweit die Varianten im Kaufschnitt. Das Probeteam hat aber auch schon die Varianten T-Shirt-Ärmel und Tulpenärmel umgedreht hervorgebracht. Auch der amerikanische Ausschnitt wurde schon andersherum überlappt, was einen tollen "Bolero"- Effekt ergibt. Die Designmöglichkeiten sind also groß.
Nun aber zu meinem roten Tulpentop.
Zusätzlich zum reinen Probenähen durfte ich auch die neuen Stoffe aus dem Schnittmusterkiosk für das Tulpentop testen. Diese wird es ab heute ebenfalls dort geben. Toll daran: den Stoff für das Vorderteil gibt es in richtiger Seide, so wie es die stokx-Designerin Melinda Stokes eigentlich vorgesehen hat, oder in der günstigeren und pflegeleichteren Viskosevariante. Ich durfte aber die Seide testen... Passenden Jersey für hinten gibt es natürlichl auch! Und es gibt auch nicht nur Rot sondern viele schöne Farben...

Meine erste Herausforderung bestand also im Stoff vorwaschen... hin und her überlegt, dann entschieden es zu riskieren und die Seide beim kalten Schonwaschgang in die Maschine geschmissen, denn eine Handwäsche-Teil passt nicht wirklich in mein Leben mit kleinen und größeren Kindern. Hat funktioniert!
Das Zuschneiden hatte ich mir schwieriger vorgestellt, Seide ist nicht schlimmer als auch Viskose es sein kann... damit hatten einige im Team durchaus zu kämpfen; also Seide geht. Der Jersey ist so toll, dass es da keinerlei Probleme gab. Beide Rottöne haben mir gleich gefallen, aber auf Rot steh ich eh, also musste ich nicht lange überlegen als Meike fragte, ob ich aus den Stoffen ein Beispiel nähen möchte. Meine Stoffe wurden freundlicherweise vom Roten Faden zur Verfügung gestellt. Danke!

Obwohl das Tulpentop wirklich raffiniert, kompliziert, besonders, anders und vieles mehr aussieht, war das Nähen kein Hexenwerk. Da spielt vor allem die gute Anleitung eine große Rolle. Aber weil ich zu ungeduldig war, habe ich selbst getüftelt, wie die Tulpenärmel anzunähen sind. Der Anleitungsteil wurde dem Team nämlich erst nachgeliefert... die sinnvoll gesetzten Passzeichen machen es möglich! Das restliche Nähen ging dann flott von der Hand und ich habe, wie gesagt, schon mein ganzes Stofflager nach geeigneten Kandiaten für weitere Tulpentops durchforstet... es folgen also noch weitere Beispiele!

Einzige Änderung, die ich gemacht habe, sind einige Zentimeter an der Rückennaht, die ich noch herausgenommen habe. Die große Größe, die ich brauche, kommt dann doch hauptsächlich vorne zustande... der Brustabnäher könnte beim nächsten Top noch etwas nach unten verlegt und verlängert werden, aber es stört mich so auch nicht gewaltig.
Dass ich mein Tulptop liebe, muss nach der Einleitung wohl nicht mehr erwähnt werden, aber so ist es! Ich trage es unheimlich gerne, fühle mich gut angezogen und trotzdem ist es bequem und schön luftig jetzt im Hochsommer.


Einige der Probenäherinnen haben ihre Tulpentops schon vorgestellt, andere sind noch dran; hier die Linkliste für unsere Blogparade, damit ihr auch bei den anderen mal vorbeischauen könnt, für ganz viele ganz verschiedene tolle Beispiele:


22.6. Chris'Nadel-Spiele und ejasfreudentraenen
23.6 PATCHWORKangel(a)
24.6. Freizeitparadies
25.6. fantipanti.de
26.6. Strickprinzessins Stuff
27.6. Stoffverstümmelungen bei Isabimi
28.6. heute ich selber
29.6. ejasfreudentraenen
30.6. NAEHKATZE
1.7. Chris'Nadel-Spiele
2.7. Ostenfelder Nähstube
3.7. Rock Gerda
4.7. PATCHWORKangel(a)
5.7. Elufingerhut

Mittwoch, 10. Mai 2017

Erster Sommer-MMM

Heute ist Mittwoch, heute ist MeMadeMittwoch und ich trage auch heute etwas selbstgenähtes. Sogar oben und unten und es ist kein Kleid... also wird es mal wieder Zeit für einen Post und eine Teilnahme beim MMM...
Der Rock ist recht alt. Nach dem Schnitt Valeska von farbenmix, vermutlich mein erster Schnitt als ich anfing zu nähen. Ich habe allerdings statt der Raffung Falten gelegt, das wirkt weniger "rüschig" fand ich damals. Den Stoff würde ich heute wohl eher für mein Töcterchen vernähen, aber immer wenn der Sommer kommt, passt er mir doch wieder in den Kram, weil er so schön bunt und frisch ist. Und Sommer ist ja heute immerhin einen Tag lang...
Das Shirt ist neuer. Nach dem Schnitt Mono Lisa von SO!Pattern. Das Pink passt perfekt zum Rock also gab es heute morgen eine neue Kombi. An diesem Shirt irritiert mich jedesmal, dass meine eine Brust weiter unten zu sein scheint, wenn ich in den Spiegel gucke. Das geht mir sonst nie so... macht vielleicht der schief fallende Wasserfall... ich mag es trotzdem.



Mittwoch, 19. April 2017

Endlich mal wieder MMM

Anfang des Jahres hatte ich ja mal den Plan endlich wieder öfter und regelmäßiger beim MeMadeMittwoch dabei zu sein... naja, heute schaffe ich es ausnahmsweise mal...

Im Osterurlaub sind immerhin zwei Bilder von meiner neuen Lieblingskombi für den Frühling entstanden: Partyrock plus Ninjashirt. Etwas crafteln lastig, aber ich steh dazu!
Mein erster Partyrock aus dunkelgrünem Wollstoff(?) ist auf Grund des etwas aufwendigen Zuschnitts (durch die sechs gleichen Teile, die einlagig aufgelegt werden sollten, und das Markieren der Falten), sowie der Fleißarbeit beim Falten legen, stecken, nähen bisher leider der einzige geblieben, dabei steht auf meiner Liste definitiv noch die lange Version. Aber noch habe ich eh nicht den perfekten Stoff dafür gefunden, also wartet das Projekt noch ein wenig.

Das Ninjashirt ist das zweite Kleidungsstück nach diesem neuen Schnitt. Meine erste Version war ein Kleid, was ich ebenfalls viel trage, so lange lange Ärmel noch gehen. Schnell war klar, dass ich eine Shirtversion in Rot brauche. Als ich die Röcke in meinem Kleiderschrank inventarisiert hatte, stellte sich klar heraus, dass der größte Teil irgendwelche Details in Rot hat oder sogar viel Rot im Stoff war. Die restliche passten fast alle gut mit Rot zusammen. Rot geht bei mir irgendwie immer...!!! Daher also ein rotes Shirt. Das war, glaube ich, das erste Mal, dass ich vor dem Nähen und sogar vor dem Stoffkauf auf die Kombi-Möglichkeiten in meinem Schrank geachtet habe. Wow!

Dienstag, 18. April 2017

Mein Stadtmantel ist fertig!!!

Bei Meike von crafteln.de stand gestern am Ostermontag das Finale des Stadtmantel-Sew-Alongs an.
Auch wenn ich ein wenig verspätet gestartet bin, war ich rechtzeitig fertig, sogar mit Knöpfe annähen. Und so durfte mein neuer Mantel sogar mit in den (Vor-)Osterurlaub an die Nordsee. Trotz schönem Wetters sind dort aber irgendwie keine brauchbaren Fotos entstanden und so musste mein Sohn gestern noch welche für mich schießen. Viel gibt es eigentlich nicht zu sagen: ich liebe meinen Stadtmantel. Da ich ja mal was seriöses nähen wollte, ist er in dunkelgrau nicht so frühlingshaft, wie z.B. Meikes neues Modell, aber so sollte es ja auch sein... ein wenig Farbe konnte ich mir dann aber doch nicht verkneifen... weitere Modelle werden sicher folgen und dann gibt es was farbiges!
Begeistert hat mich, dass ich ohne Änderungen vorher, währenddessen oder nachher einen toll passenden Mantel genäht habe. Das schreit eben nach Wiederholungen! Die Idee es in Sweat o.ä. zu versuchen schwirrt mir auch schon im Kopf rum. Jetzt lasse ich aber die Bilder sprechen.

Tada!!!
Und jetzt das Innenleben (inklusive Kimonobluse by the way!)

Tschüß dann...


Mittwoch, 22. März 2017

Ninja - Probenähen für den neuen crafteln-Schnitt

War das spannend!
Die letzten Wochen haben ich mich mit einem kleinen Team aus tollen Näherinnen und Bloggerinnen mit dem neuen Schnitt für das crafteln- Schnittmusterkiosk beschäftigt.
Als erstes: Danke, liebe Meike, dass du mich dafür ausgewählt hast, es hat unheimlich viel Spaß gemacht und war sehr interessant die letzten Schritte im Werdegang des neuen Schnittes mitzuerleben. Wenn ihr bei Meike auf crafteln.de schaut, könnt ihr noch viele weitere tolle Varianten des Ninja-Shirtes bewundern.

Der Name des Schnittes hat meine Jungs ganz neidisch gemacht: es heißt Ninja-Shirt bzw. Ninja-Kleid, denn es gibt zwei Varianten. Ich habe bisher nur ein Kleid genäht, welches unheimlich bequem ist. Ein Shirt ist aber in den Startlöchern und ich hoffe, es ganz bald nähen und dann auch zeigen zu können. Aber jetzt erstmal zu meinem Ninja-Kleid.
Der Schnitt ist super spannend, weil die Kapuze, die später wie ein großer Kragen inklusive Wasserfall fällt, direkt am Vorderteil angeschnitten ist und dann bis nach hinten geht. Das ergibt ein merkwürdiges Vorderteil, also mal wieder eine raffinierte Schnitttechnik aus dem Hause stokx.
Genäht war das Kleid recht flott, auch, weil es überwiegend Overlocknähte sind, nur am Anfang werden ein paar Abnäher idealerweise mit der normalen Nähmaschine geschlossen. Nach der ersten Anprobe musste ich ein paar Stellen etwas enger machen, was aber ganz gut geht bei diesem Schnitt. Vor allem im Rücken habe ich ziemlich viel Stoff rausgenommen, bis es mir gefiel. Das ging den meisten im Probenähteam ähnlich und es ist wirklich sinnvoll einen Blick in die Fertigmaßtabelle zu werfen und in Betracht zu ziehen, wie dehnbar der verwendete Stoff ist. Mein Jersey ist recht dünn und sehr dehnbar, da hätte ich auch eine Nummer kleiner zuschneiden können. Wenn man aber Sweat oder ähnliches nimmt, muss man sicher die größere Größe nehmen. Das werde ich sicher auch noch ausprobieren.
Mir war die Originallänge zu kurz, daher habe ich einen Saumstreifen angesetzt, überlege jetzt aber, ob kürzer nicht doch besser wäre... Manche Kleidungsstücke sind nie richtig fertig bei mir...
Die Ärmel waren erst mal recht lang, das scheint aber bei stokx auch so gedacht zu sein. Also habe ich sie gekürzt, dann waren sie zu kurz... Ich habe mehrmals neue Bündchen angenäht, bis es mir gefiel...
Und dann habe ich, wie man sieht, mal ein richtiges kleines Fotoshooting gemacht mit meinen Männern als Fotografen, damit es vernünftige Bilder von diesem tollen Kleidungsstück gibt. Muss ich echt öfter mache, auch wenn es erstmal seltsam und sehr ungewohnt war... 

Zum ersten Mal verlinkt bei Rums...
Nachträglich verlinkt bei der Lieblingshoodie-Aktion von Fräulein An. 

Sonntag, 5. März 2017

Stadtmantel-Sew-Along 2 und 3 in einem

In den letzten Tagen war ich fleißig und mein Stadtmantel ist bis auf das finale Bügeln und die Druckknöpfe fertig. Ich freue mich so! Damit habe ich am dritten Termin des Stadtmantel-Sew-Alongside auf crafteln.de doch wieder aufgeholt.
Zunächst dachte ich ja, dass ich das mit dem Sew-Along bei Meike doch nicht gebacken genäht kriege, aber als ich erstmal angefangen hatte zu nähen, wollte ich gar nicht mehr aufhören, so begeistert war ich.
Obwohl... zunächst fing es nicht so super an. Zuerst hatte ich mich dem Kleinen gewidmet und wunderschöne Taschen genäht.
Doch dann musste ich meine erste richtige Naht gleich wieder mühselig auftrennen, weil ich die linke und die rechte Stoffseite der Vorderteile vertauscht hatte... beim grau-melierten Walk nervt trennen noch mehr als sonst, weil man den Faden absolut nicht sieht.
Beim Füttern der Ärmel hatte ich dann auch zwischendurch das Gefühl, dass aus dem Gewurschtel einfach nichts vernünftiges werden kann.
Ist es aber (-:
Mindestens drei Premieren gab es für mich beim Stadtmantel: ich habe zum ersten Mal Walk verarbeitet und weiß nicht, warum es mir vorher so "gefährlich" vorkam, abgesehen vom Preis des Materials... Ich habe zum ersten Mal mit dem Reihgarn die Makrierungen vom Schnittmuster auf den Stoff übertragen, genau wie es die uralte Schneiderin in meinem Nähkurs immer gepredigt hat.
Und ich habe zum ersten Mal absolut gar nichts am Nähstück verändert, weil es perfekt passte. 
Weder vorher noch zwischendurch noch am Ende musste ich Änderungen vornehmen, wie schön!
Das schreit quasi nach einem zweiten Mantel. Dann was frühlingsfrischen nach dem seriösen dunkelgrau von diesem Mal. Ja, wie man sieht, bin ich dann auch nicht ganz standhaft geblieben und musste doch bei Stoff2 ein wenig Farbe ins Spiel bringen...
Den Gesamteindruck gibt es dann am 17.4. beim großen Finale aller aktuell genähten Stadtmäntel. 

Mittwoch, 22. Februar 2017

Stadtmantel-Sew-Along Teil 1 (mit Verspätung)

Meike von crafteln.de organisiert und begleitet erneut einen ausführlichen Sew-Along zu einem hauseigenen Schnittmuster. Diesmal ist der Stadtmantel aus Walk dran. Ich bin ein bisschen verspätet, denn der erste Termin zum Thema Größenwahl, Stoffwahl und Schnittmuster war schon am 14. Februar. Trotzdem möchte ich der Vollständigkeit halber dazu noch etwas schreiben.
Das Schnittmuster hatte ich schon vor einiger Zeit bestellt und gleich plotten lassen, dann lag es allerdings rum. Einerseits weil viele andere Projekte auch in den Startlöchern warteten und dann ein Übergangsmantel im Winter nicht erste Priorität hatte, aber andererseits ganz klar auch, weil ich Respekt vor dem neuen Material Walk hatte. Habe ich bisher noch nicht verarbeitet und fand ich auch immer sehr teuer. Jetzt hatten sich aber mehrere Stoffgutscheine angesammelt und der Sew-Along stand bevor, also haben ich gedacht, investiere ich das Geld in den Walk und kaufe von den Gutscheinen Kinderstoffe und Verbrauchsmaterial statt "was Schönes für mich"... 

Gestern Abend kam dann endlich das Paket mit dem bestellten Stoff, denn die Stoffläden in meiner Umgebung hatten in Sachen Walk nicht zu bieten, was ich mir vorstellte. Jetzt sind also gute 3,5m dunkelgrau melierter Walk da und warten auf das Zuschneiden. Aber frühestens morgen, schließlich rät Meike dazu den Walk über Nacht liegen zu lassen, damit er sich ein bisschen entspannt bevor die Schere kommt (-:
Also noch kurz zu den Eckdaten meines Mantels. Mit Hilfe der Fertigmaßtabelle habe ich mich für Größe 7 entschieden und werde die Teilungsnähtevariante nähen, größere Oberweite und weibliche Rundungen und so... 
Mein Stoff hat so ziemlich identische Seiten, also muss ich wohl auch den Tipp mit Markierungen der Seiten beherzigen, damit das Ergebnis gut wird.
Stoff2 fehlt mir leider noch, ich wollte auf den Walk warten, um was passendes vor Ort zu besorgen. Mein Mantel soll nämlich so richtig seriös perfekt werden, damit ich ihn zu allen Gelegenheiten anziehen kann, ohne aufzufallen, wie ich es mit meinen eher bunten selbstgenähten Teilen sonst mal tue, ich sag nur Beerdigung... wobei positiv auffallen natürlich in Ordnung geht!!

So, auch wenn ich hoffe, diese Woche noch zum zuschneiden und nähen zu kommen, verlinkte ich mich jetzt erstmal hiermit beim zweiten Termin des Sew-Alongs und danke Meike für die ausführliche Anleitung und Hilfestellung!!!

Mittwoch, 7. Dezember 2016

MMM im WKSA-Probekleid

Krankes Kind am Wochenende, selber krank am Wochenanfang und ein Riesenproblem mit dem Stoff haben mich ein bisschen zurück geworfen und das aktuelle Kleid tatsächlich passend zum Wochenthema des Weihnachtskleid-Sew-Alongs zum Probeteil werden lassen. Aber der Reihe nach.
Beim letzten Mal hatte ich mich für das Appleton Dress als Schnitt entschieden und noch nicht gewusst mit welchem Stoff ich es versuchen würde. Mittlerweile hatte ich mich für den kleingepunkteten entschieden und ausprobiert, dass er trotz der Angabe im Schnitt ausreichte. Dass ich ein Bindeband vergessen hatte und das dann nicht mehr im Bruch zuschneiden konnte, fiel mir erst während des Nähens auf... 
Viel größer war das Problem, dass meine Overlock mit dem Stoff nicht zurecht kam, das hatte ich noch nie... bisher habe ich alles gleich genäht, mit den Anfangsnadeln und der gleichen Einstellung. Hin und wieder musste ich mal ein kleines wenig an der Nahtbreite oder dem Differentialtransport rumspielen, aber das war immer mehr Schönheitskorrektur als Notwendigkeit. Und jetzt das hier.

Ich bin schier verzweifelt, habe alle Einstellungen nacheinander verändert, auf Facebook um Rat gefragt und dort tatsächlich den entscheidenden Hinweis bekommen: passende Nadeln zum Stoff? Also dünne Jerseynadeln eingesetzt und das Ergebnis war deutlich besser.
Der linke Nadelfaden hat sich zwar beim Nähen immer mal wieder verabschiedet (woran liegt das???), aber immerhin konnte ich gestern das Kleid nähen. 

Hier und heute also das Ergebnis. Ich bin nach dem Nerv beim Nähen positiv überrascht. Wie ein Wickelkleid es so an sich hat, klafft es beim normalen Bewegen einer Mutter dann doch mal, aber es fällt nichts komplett raus... und im Schnitt steht sogar, dass man etwas drunter tragen sollte oder am Ausschnitt eine Nummer größer nähen sollte. Das werde ich also beim zweiten Versuch ausprobieren.
Und die Ärmel sind zu kurz. Auch ein Problem, was ich noch nie hatte. Die Rocklänge hatte ich schon beim zuschneiden ca. 5 cm verlängert, was mir gut gefällt.

Jetzt stellt sich nur die Frage, ob ich tatsächlich ein zweites Appleton Dress als Weihnachtskleid nähe oder aber eine Version aus dem Buch "Näh dir dein Kleid" von Rosa P. ausprobiere...?

Und da ich das Probekleid heute Probe trage, Reihe ich mich auch noch in den Reigen der Mädels und Damen beim MeMadeMittwoch ein. 

Dienstag, 22. November 2016

WKSA2016-2: der oder der?

Beim diesjährigen Weihnachtskleid-Sew-Along werden seit Sonntag die Schnitt- und Stoffauswahl vorgestellt. Yvonne zeigt uns dabei viele tolle Ideen, mögliche Schnitte und eine fast fertige Stoffwahl.

Mir geht es da ein wenig anders. Ich habe mich entschlossen, ein Appleton Dress zu nähen. Da ich gelegentlich noch stille zwischendurch, hoffe ich, dass ein Wickelkleid dafür geeignet ist. Zwei Stoffalternativen liegen bereit, aber ich weiß nicht, welche es werden wird.

Der Stoff mit den großen Punkten und der bunte Stoff waren schon beim Kauf als Kombination gedacht und je nachdem, wie ich das mache, sollten sie zusammen auch gut ausreichen für den Schnitt. Der Hintergrund ist dunkelblau, nicht schwarz...
Der Stoff mit den kleinen Punkten reicht, wenn die Angaben im Schnitt stimmen, nicht aus, müsste also auch kombiniert werden. Aber womit? Bei diesem Stoff ist der Hintergrund graulila, ich müsste also eher eine ganz andere Farbe nehmen, da sich diese kaum nochmal finden wird.

Was meint ihr? Oder nähe ich einfach beide?

Mittwoch, 16. November 2016

Weihnachtskleid Sew-Along - aller guten Dinge sind drei


Am Montag startete der alljährliche Weihnachtskleid-Sew-Along auf dem MeMadeMittwoch-Blog. Eine schöne Tradition!
Im ersten Post geht es erstmal um den Rückblick auf vergangene Weihnachtskleider und einen Ausblick auf die ersten Idee für dieses Jahr. 

Meine bisherige Weihnachtskleid-Karriere besteht aus zwei Jahren, 2012 und 2013, in denen ich am Sew-Along teilgenommen habe. 
Im ersten Jahr war ich begeistert und zufrieden mit meinem Kleid und ich trage es auch jetzt immer mal wieder gerne.
Mein zweiter Versuch ist leider völlig gescheitert, ich habe das Kleid immer noch als UFO in der Ecke liegen und möchte den Stoff vielleicht zu etwas anderem werden lassen...

Aber Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei und seitdem habe ich einige Kleider genäht und einiges dazugelernt und bin daher gute Dinge, dass es dieses Jahr etwas werden wird. 
Was die Ideen angeht, so liegt zum einen das Appleton Dress als geplotteter, aber noch unausgeschnittener Schnitt hier rum. Wäre für das üppige Essen sicher die bequeme Variante. Stoff habe ich dafür auch schon mal besorgt...
Dann habe ich im Sommer schon zwei bisher nicht gezeigter Versionen des AnniNanni Kleides genäht und würde da durchaus noch eine weitere hinzufügen. Vielleicht existiert dafür sogar ein Stoff im Lager.
Der neue Schnitt von crafteln.de, das Kimonokleid, steht zudem auch ganz präsent im Raum. Muss aber noch gekauft und gedruckt oder geplottet werden. Stoff???

Mal sehen, was mich bis Sonntag so überfällt, wovon ich träume und was sich so ergibt. Denn dann ist die Vorstellung des gewählten Schnittes und des ausgesuchten Stoffes dran...

Sonntag, 13. November 2016

Wintermantel - fertig und warm

Heute beginnt das Finale des Wintermantel-Sew-Alongs auf dem MeMadeMittwoch-Blog mit Nina und Karin. Ich bin soeben fertig geworden, daher kann ich leider noch nicht von dem Tauglichkeitscheck im wahren Leben berichten, aber das hole ich dann zum Finale der Herzen nach. Hoffentlich wird es die nächsten Tage kalt aber trocken, denn wenn es naß ist, wird mein Mantel nicht getragen werden.
Aber jetzt los mit den Fotos, ich bin gleich soweit, nur noch den Knopf schließen...

Hinten ist der Mantel länger, was anfangs des zu wenig an Material geschuldet war. Aber es gefällt mir nun sehr gut und wird sich beim Fahrrad fahren sicher bewähren. 
Die Knöpfe sind, wie fast alles aus meinem zusammengetragenen Fundus. Ich mag, dass sie unterschiedlich, aber gleich im Durchmesser sind und damit doch irgendwie wieder zusammen passen.